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Im Team die Motivation steigern.

Gruppenarbeit als Konfliktlösung.

Beratungsanlass:
"In unserem Bereich läuft es nicht rund, die rund 80 Mitarbeiter sind unter-einander sehr konfliktbelastet und wir verzeichnen verhältnismäßig hohe Fehlzeiten. Außerdem ist die Qualität der Arbeitsergebnisse insgesamt nicht wie gewünscht."

Die einzelnen Schritte im Beratungsprozess:

Problemdefinition:
Im ersten Gespräch wurde die obige Beschreibung des Auftraggebers als Aus-
gangspunkt genommen. Es stellte sich weiterhin heraus, dass sich die Situa-
tion in diesem zentralen Unternehmensbereich bereits seit Jahren manifestiert hatte. Viele kleine Querelen und eine niedrige Grundmotivation dominierten die Zusammenarbeit. Die Führungskräfte waren teilweise selbst in die Konflikt-strukturen involviert und gaben der Situation immer wieder neue Nahrung. Motivierende Anreize bestanden fast gar nicht. Der Auftraggeber hatte erkan-
nt, dass eine konstruktive Lösung dieser Situation durchaus relevant war für das Wachstum des Unternehmes, da eine reibungslose Zusammenarbeit besonders in diesem Bereich der Qualitätssicherung diente und sich letztlich auch auf die Kundenzufriedenheit auswirkte.

essenzio-Analyse:
Während der dreitägigen Analyse wurden Interviews mit einzelnen Vertretern aller Hierarchie-Ebenen der Organisationseinheit geführt. Außerdem wurden Arbeitsabläufe genau ausgewertet und einige Daten - wie z.B. Fehlzeiten - aus dem Controlling erhoben. Die Ergebnisse wurden in einem Kurzbericht zusam-mengestellt, der gemeinsam mit dem Auftraggeber besprochen wurde.

Zielfestlegung:
Als Ziele des Beratungsprozesses wurden 1.) die Senkung der Fehlzeiten um einen festgelegten Prozentsatz, 2.) die Steigerung der Qualität um einen definierten Prozentsatz und 3.) die Steigerung der Arbeitszufriedenheit auf einer normierten Skala um einen signifikanten Wert vereinbart. Als Gesamt-zeitraum für das Projekt wurden 15 Monate festgelegt. Für den Auftraggeber war es jedoch wichtig, dass nach spätestens sechs Monaten deutliche Verän-derungen sichtbar wurden. Davon war für ihn die Fortsetzung des Beratungs-projekts abhängig.

Veränderung:
Mit der Einführung von Teamarbeitsstrukturen wurde für das Unternehmen eine komplett neue Form der Arbeitsorganisation gewählt. Dieses Vorgehen ermöglichte es uns, die bestehende Art und Weise der Zusammenarbeit nach-
haltig zu erschüttern und zu verändern, u.a. dadurch, dass sich die Rollen aller Beteiligten erheblich änderten. Flankiert wurde diese Umstellung mit Work-
shops zum Erfahrungsaustausch und Qualifikationen der Führungskräfte und Teamleiter. Die Führungskräfte wurden durch Einzelcoaching unterstützt. Für einzelne Gruppen gab es bei Konflikten außerdem eine Konfliktmoderation, die im Tandem Vorgesetzter mit Berater durchgeführt wurden.

Abschlussauswertung:
Im Rahmen des Projektes wurden zu drei Zeitpunkten und zum Projektende die ausgewählten Kennzahlen ausgewertet. Die gemeinsam gesetzten Ziele konnten erreicht, bei den Fehlzeiten sogar übertroffen werden.

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